Frauenvolksbegehren

Im Jahre 1997 gab es im Bundestag eine Diskussion über eine angemessene Bestrafung für die Vergewaltigung in der Ehe. Damals gab es konservative Politiker die diese Bestrafung und Gesetzänderung verhindern wollten, diese haben ihre Meinung die letzten Jahre plötzlich geändert. Sie geben sich nun als Emanzipationsfreundlich. Frauenbeschneidungen, Steinigungen und Zwangsehen welche in manchen Ländern noch täglich stattfinden, macht derzeit deutlich wie schwierig ein emanzipiertes Mann-Frau Verhältnis wohl ist. Aber wir sprechen hier lange nicht nur von Frauen diskriminierenden Verhaltensweisen anderer Länder- Kulturen. Nein, denn auch das Bild das uns die USA gibt, die auf der einen Seite stark gegen #MeToo vorgreifen will, aber dennoch jemanden wählt, der ohne Hemmung, Frauen anfasst wo und wann er will, ist verwirrend und nicht besonders hilfreich in Sachen gesellschaftlicher Veränderung.

Zur unserer Empörung, explodierte die Debatte #MeToo. Es ist erschreckend, wie viele Frauen Weltweit damit zu kämpfen haben, dass sie eine Frau sind. Frauendiskriminierung ist in vieler Hinsicht mit Rassismus zu vergleichen. Du wirrst dafür verletzt, was du bist. Leider hatte die MeToo große Probleme damit, Fortschritte zu bringen. Es lässt das Wesentliche außer Acht und ist nicht besonders trennscharf.

Zu beachten für Jedermann sollte nämlich unter anderem auch sein, dass die Verdienstlücke seit Jahren nicht geschlossen wird und in den letzten Jahren auch die Zahl der weiblichen Führungskräfte nicht deutlich erhöht wurde. Wirtschaftlich laufen Puffs allerdings auf Hochtouren.

Das Problem mit der Emanzipation beginnt leider schon sehr früh. In jungen Jahren bekommen Jungs gelernt, dass sie stark sein müssen, ihre Familie zu beschützen haben, am Besten noch einen Sport wie Fußball oder Boxen betreiben und dadurch oft aggressiver in der Allgemeinen Grundhaltung werden als Frauen. Denn bei kleinen Mädchen steht das Äußere im Vordergrund. Die hübsche Kleidung und das soziale, gut erzogene Verhalten ist wohl wichtiger als die soziale Unabhängigkeit. Dadurch ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Männer asozial benehmen und erwachsene Frauen viel zu viel Zeit mit ihren Nägel verbringen.

Ein guter Fortschritt wäre eine Quote, die Frauen die Türen in Unternehmen bis zur Vorstandsebene öffnet. Ein Verbot der Prostitution ist zwar umstritten, aber sind wir uns ehrlich, welcher liebevolle Vater hätte kein Problem damit, wenn seine Tochter ihren Körper verkauft – vielleicht sollten Besucher eines Puffs erst mal daran denken, wie es wäre Vater zu sein, oder sind es selbst sogar schon..

Wir könnten hier auch über zahlreiche „Hip-Hop“ Videos sprechen, in denen tausende Frauen halb nackt, zum sexistischen Beiwerk degradiert werden. Mit Zeilen wie: „Bring deine Alte mit, sie wird backstage zerstört“ wird der Femizid verherrlicht.

Politisch können wir derzeit etwas tolles Bewirken. Das Frauenvolksbegehren ist diese Woche (1.10-8.10) in ganz Österreich zu unterschreiben. Mehr Infos findet ihr hier:

https://frauenvolksbegehren.at/

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