Schöne Mutter Erde, die Schöne Spezies Mensch

Nach einer kurzen Schreibpause in den letzten Wochen sprudeln nun die Wörter regelrecht aus mir raus. Studium, Arbeit und das Leben hielten mich etwas ab. Was mich eh schon zum Thema, das mir heute durch die Finger geht, bringt: zu was ein Mensch alles fähig ist.

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Darüber wird des öfteren diskutiert, warum genau weiß ich eigentlich nicht. Denn diese Diskussionen sollten in die Tat umgesetzt werden. Wer von euch hat denn von Bekannten, Freunden oder Verwandten nicht schon einmal die Sätze gehört;“ Ja, ich würde so gerne dies und das machen, schon seit Jahren wünsche ich mir das, aber du weißt ja- da war der Job, dann die Kinder, dann das Geld, die Familie, das Haus, das Studium das blabla und der blabla. Aha, ja, genau. Kommt sicher jedem bekannt vor oder?

Doch dies wäre jetzt im Privatbereich wichtig. Was mich viel mehr beschäftigt ist die Welt. Wir zerstören die schöne Erde. Seit Jahrzehnten ist das nun so und es wird gefährlich für unsere Spezies. Solche Temperaturen und Naturkatastrophen, die wir in den nächsten Jahren erwarten, wurden als letztes vor 14 Millionen Jahren erreicht, lange vor dem Auftreten des Menschen. Unsere Weltbevölkerung wachst derart schnell, dass sie sich bald verdreifacht. Das heißt- wir brauchen auch um das dreifache mehr Nahrung. Es erhöht sich die Lebensmittel nachfragen, doch es sinkt die Biodiversität. Ist uns das wirklich klar? Oder stellen wir diesen Aspekt immer nur in der unterbewussten Gehirnhälfte ab und bekommen einen Schock, wenn wir dann vorm tatsächlichen Problem stehen- beispielsweise wenn unser einzigartiges Trinkwasser ausgeht.

Nun zur Gesellschaft. Auf ein Beispiel das mich immer am Meisten verdutzt, möchte ich ganz kurz eingehen- die Politik. Wie viele beschweren sich über die Politik, die Politiker, das Parlament ect. Und wie viele davon gehen auf die Straße und machen was dagegen? Organisieren Projekte die dagegen arbeiten oder handeln richtig. Nicht so viele, aber ein paar wenige schon. Ein Danke an diejenigen, die es tun!

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Die Nahrung. Tief im inneren will doch keiner von uns Pestizide essen, Antibiotika schlucken oder Gase einatmen, stimmts? Wissen denn die Meisten, dass sie derart schlechte Produkte essen? Unsere Wirtschaft ist daraus ausgerichtet, das ein Normalverdiener ca 13-18% seines Gehalts für Lebensmittel ausgibt. Diese Prozentzahl ist nicht viel. Ein biologischer, nachhaltiger und vollständig regionaler Haushalt geht sich da, speziell bei Familien, oft nicht aus. Doch da mangelt es am System.  Wenn man dies ausrechnet, bräuchte jeder normale Haushalt 30-35% seines Einkommens für herkömmliche, vollständig biologische Lebensmittel. Das funktioniert dann, wenn man sich, zumindest für einen Bruchteil der Haushaltsmittel, selbst versorgt. Es gibt wunderbare Menschen auf der Welt, die unsere natürliche pflanzliche Ernährung mit Hektar voller guter Nahrung bestücken, und diese auf Märkten verkaufen. Jede Stadt und jedes Dorf hat einen Markt, somit unterstützt man die regionale Wirtschaft, die eigene Gesundheit und die Erde. Und Dinge wie Kräuter, Kartoffeln, Salat oder Beeren, sind sehr einfach selbst zu pflanzen, auch wenn man nur ein kleines Fensterbrett besitzt. Spaß machen tut das übrigens auch.

-> zum Thema Pflanzen pflanzen starte ich einen kleinen Selbstversuch die nächsten Wochen. Ich habe selbst nicht so den grünen Daumen versuche mir das nun beizubringen. Ich gebe mir Mühe, es regelmäßig auf Instagram zu dokumentieren für alle Interessierten 🙂

Pflanzen pflanzen ist eine sehr erfüllende und wunderbare Tätigkeit. Eine Organisation, die in England ins Leben gerufen wurde, nennt sich „Incredible Edible Network“. Es startete mit zwei Damen, die begannen in ihrer Stadt einfach an jedem Eck, an dem Platz war, Kräuter, Beeren und Gemüse zu pflanzen. Aus ihrer kleinen Idee wurde eine weltweite Organisation. Bei diesem Punkt schlägt man wieder zwei Fliegen mit einer Klatsche (nur eine Redewendung), denn Pflanzen erzeugen Sauerstoff und eine Vegetation, welche die Erde belebt und den CO2 Ausschuss senkt, und man bekommt Nahrung daraus und kann sich selbst versorgen ohne das System zu unterstützen.

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Denn dieses System ist sehr verrückt. Industrielle Landwirtschaft kann keine Nahrung produzieren (Großbetriebe erzeugen ausschließlich Nahrung für Nutztiere) ohne den natürlichen Boden und das Leben der Kleinbauern zu zerstören. Durch die Wälderzerstörung der Maschinen wird der Boden ausgelaugt, die Pflanzen werden krank und somit mit Pestiziden besprüht. Dann werden genmanipulierte Pflanzen angebaut, die anschließend Menschen und Tiere krank machen. Wegen des Fleischkonsums werden Tiere auf sehr engen Raum zusammengequetscht, Wälder zerstört und unsere Wasservorräte werden aufgebraucht, Nahrung wird quer über die Welt transportiert was zur Klimaerwärmung beisteuert. Sprich: Wir haben nicht mehr genug Land um uns selbst zu ernähren wenn wir mit diesem massivem Konsum weiter machen wie bisher.

Lasst uns gemeinsam mehr grüne Projekte starte, lasst uns Diskussionsrunden führen, um aufzuklären. Verbringen wir mehr Zeit in der Natur, wie im Einkaufszentrum und finden wir gemeinsam Lösungen die wunderbare Mutter Erde gesund zu halten. Denn die schöne Spezies Mensch ist zu viel gutem fähig.

 

Organisationen:

http://incredibleediblenetwork.org.uk/

https://saveouroceansnow.com/

https://www.theoceancleanup.com/

https://justdiggit.org/

 

 

 

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