Fast or Slow?

Was macht die Zeit mit uns? Der ständige Begleiter eines jeden, dieses dauerhafte Ticken der Sekunden oder das Warten auf etwas Ereignisreiches. Ist das nun gut oder schlecht? Die Bewegung der Vergangenheit in die Zukunft, die Gegenwart, die gerade erst da war und schon wieder vergangen ist.

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Seit wann es genau die Zeit in unserem Sinne gibt, ist nicht einfach zu bestimmen. In der Zeit vor Christus fiel wohl auf, dass die gleißende Scheibe am Himmel nicht einfach festgenagelt war. Eine präzise Messung fand erst im 17. Jahrhundert durch Galileo Galilei statt. Die Punktgenaue Zeitmessung weltweit entstand aber erst 1967 durch die Atomzeit.

Das Zeit fließen kann ist situationsabhängig. Von Physikern und Philosophen wird die als subjektives Phänomen angesehen oder gar als Illusion. Immanuel Kant fragte schon: „Könnte man die Zeit aufhalten, für wie lange stünde dann die Zeit?“. Einsteins berühmter Satz “ Wenn man mit einem netten Mädchen zwei Stunden zusammen ist, hat man das Gefühl, es seien zwei Minuten, wenn mann zwei Minuten auf einem heißen Ofen sitzt, hat man das Gefühl, es seien zwei Stunden. Das ist Relativität.“- bringt es ziemlich genau auf den Punkt. Denn das Gefühl, die Zeit vergeht zu schnell oder bleibt stehen, kennt bestimmt jeder von uns.

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Schriftsteller Sigmund von Radecki beschrieb Armbanduhren als „Handschellen der Zeit“. Benjamin Franklin’s „Zeit ist Geld“ nimmt bis heute viele Meinungen ein. Der Psychologe Robert Levine sagte einst: „Wir haben trotz großer zeitsparender Erfindungen weniger Zeit für uns selbst als je zuvor“. Tja, da ist was dran. (Quellen meiner Angaben sind wie immer unten angegeben)

Beweis für Levine’s These ist wohl das Fast Food. Kulturorganisationen, speziell aus dem italienischen Raum, kam es vor Jahren schon absurd vor, Essen mit Schnelligkeit zu verbinden. Aber wieso spricht es ist die Gesellschaft so an?

Da ich als Vegetarier/ Teilzeit Veganer, nie eine Fast Food Kette besuche, kann ich da nicht mitreden. In Gesprächsrunden kommt heutzutage das Thema Zeit und Essen oft vor. Viele sind ganz perplex wenn ich erzähle, dass ich eigentlich täglich koche, beim Markt oder in Bioläden einkaufen und auf frische, fettfreie Zutaten achte. Woher ich denn die Zeit dafür nehme. Diese Frage versteh ich nicht. Denn Zeitaufwendig ist dies nicht.

Ich muss mich kurz selbst korrigieren, ich gehe in Fast Food Läden, Swing Kitchen zum Beispiel ist eines meiner Favouriten. Da sie gesundes, veganes Essen anbieten und es auch schnell geht. Also Fast Food, aber nahrhaftes ;-).

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Das wir unsere täglich geschenkte Zeit sinnvoll nutzen sollten, weiß unbewusst jeder. Doch machen wir das auch bewusst? Leben wir das leben das wir uns wünschen? Gehen wir wirklich bewusst manche Dinge an? Oder vegetieren wir herum und stecken in einem Alltag fest der unseren Wünschen nicht entspricht? Wäre es vielleicht hilfreich des öfteren Nein zu sagen? Eventuell sogar öfter Ja zu sagen? Zum Beispiel bei Fragen wie einer Reise oder einem gewagten Versuch, welches das Leben verändern würde. Da wäre ein Ja bestimmt aufregend.

Das Leben ist nicht zu kurz für Fehler, aber es ist zu kurz für Reue.

Quellen:

http://www.original-magazin.at/13_Ausgabe/Zeit.pdf

 

https://segu-geschichte.de/absolutismus/

 

 

 

2 Kommentare zu „Fast or Slow?

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