Kochen mit Musikern: PoppinD

Wie ich in meinen Instagram Story’s und bei Gesprächen schon erwähnt habe, starte ich in meinem Blog eine einzigartige Serie. Ich werde verschiedene Musiker treffen, ein Interview mit denen führen und die gemeinsame Zeit dokumentieren und veröffentlichen. Der besondere Punkt dabei ist, ich werde mit diesen Musikern immer eine Koch Session starten und gemeinsam ein veganes Gericht kochen. Damit will ich zeigen, wie einfach es ist, vegan zu kochen.

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In meinem Wien Urlaub besuchte ich PoppinD, Daniel Eberhöfer. In seiner kleinen aber sehr gemütlichen Wohnung in Wien, lebt er erst seit kurzem aber man fühlt sich in seinem Heim sehr willkommen und wohl. Der gebürtige Dornbirner lebt neben der Tätigkeit als DJ, auch ein Hobby als Fotograf aus. Was für mich sehr praktisch war, denn unsere gemeinsamen Bilder sind wirklich wunderschön und es hat sehr viel Spaß gemacht uns sozusagen gegenseitig bei der Arbeit zuzusehen und zu unterstützen.

Als kleiner Vorgeschmack ein bisschen Sound von meinem Gastgeber:

Zur Person:

Daniel Eberhöfer, PoppinD, 26, lebend in Wien, DJ, Tänzer und Hobby Fotograf.

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Vie-Da ich selbst noch in der Anfangsphase bin, möchte ich im Vorhinein klar stellen, dass man mich jederzeit verbessern darf, Vorschläge bringen darf und unangemessen Fragen natürlich nicht beantworten muss, save?
D-save, alles easy.
Vie-Du bist DJ, Tänzer und Fotograf, was begleitet dich am meisten?
D-die Musik, Fotografie bezeichne ich mehr als mein Hobby. Ich arbeite viel in der Video Produktion im Marketing Bereich. Aber mein Leben wird vom Tanzen und der Musik am meisten bereichert.
Vie-Wie hat das alles begonnen?
D-Das ist eine witzige Geschichte. Als ich 6 Jahre alt war, fand ich bei meiner Oma im Kasten eine Flöte. Ich muss gespürt haben, dass diese Flöte und das Flöte spielen im Allgemeinen für meine Familie einen emotionalen Wert hat. Ich schnappte mir dieses Flöten Noten Heft und lernte mir binnen 2 Tagen alles selbst.
Vie-Du hast dir Flöten spielen in 2 Tagen selbst beigebracht?
D-Ja, meine Oma schickte mich dann ein Jahr lang in die Musikschule um es „richtig“ zu lernen. Mein damaliger Lehrer erkannte aber schnell das ich schon im Begriff war die meisten Stücke zu spielen und steckte mich in ein Orchester.
Vie-Wie sah deine Jugend aus?
D-da mir Flöte spielen schnell mal zu langweilig wurde, nahm ich ab meinem 10.Lebensjahr noch 5 Jahre Keyboard Unterricht. Als ich 16 Jahre alt war entdeckte ich dann die FRK Danceschool und war geflasht.
Vie-In wie fern?
D-die Community, die Subkultur Hip-Hop, die Menschen, alles war für mich persönlich ein sehr guter Einfluss und ich fand mein Weg durch die Tanzschule.
Vie-Wann kam dann das Interesse zur elektronischer Musik?
D-Ich hab mich beim Tanzstil dann sehr auf Popping konzentriert und versuchte 2011 das Beats erstellen mit meiner Drum Machine aus. Ca. zeitgleich analysierte ich auf Partys und Battles immer auf welche Musik die Leute anspricht, wann die Tänzer am Meisten abgehen und bei welchen Beats alle komplett durchdrehen.
Vie-Und dann brachtest du schon dein ersten Popping Beat raus und hast den auf Soundcloud veröffentlicht?
D-Ja voll, ich war voll geflasht das der so gut ankam und bis Heute viel auf Battles aufgelegt wird. Speziell im asiatischen Bereich kamen meine Beats gut an.

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Vie-Mit dem Track Robopop erreichtest du 96 Tausend Aufrufe auf Soundcloud. Das macht einen schon stolz oder?
D-Ja voll! Vorallem das ich Leute in Asien damit erreiche ist schon geil.
Vie-Wann hast du begonnen auf Partys, in Clubs und auf Battles aufzulegen?
D-Mein erster Auftrag bekam ich 2013, auf dem Vismut Battle. Ich glaub ich kam da ganz gut an, denn ab dem Zeitpunkt spielte ich eigentlich regelmäßig in Clubs und auf Battles speziell in Vorarlberg.
Vie-Legst du mit Vinyl auf?
D-Ne, mit meinem Equipment, das aus DJ Controller (MIDI) besteht. Ist praktischer.
Vie-Du arbeitest viel mit Miss Weirdy (alias Linda) zusammen. Wann und Wie begann das?
D-2014 entstand unsere Crew, Lifted Minds, zum jamen und für kleinere Auftritte gemeinsan zu spielen. Irgendwann kam das dann so das ich Linda’s DJ wurde. Sie rappt, ich mach die Beats. Im Sommer sind wir damit viel unterwegs gewesen, speziell auf Festivals wie das Frequency, Szene Openair, Festivals in Deutschland usw.
Vie-Habt ihr Pläne für die Zukunft? Irgendwelche Projekte?
D-Ja nächsten Sommer wollen wir gemeinsam auf Tour gehen. Bis dahin spiele ich oft alleine DJ Sets in Clubs oder auf Urban Dance Battles.
Vie-Willst du mal von der Musik leben können?
D-Mhm, weiß nicht. Mir ist wichtig das ich unabhängig bin und mir selbst treu bleiben. Ich schiebe mit der Fotografie gerade auch voll den Film, aber klar, wenn ich das alles verbinden kann und gut davon leben kann, sag ich nicht nein.
Vie-Du warst ja selbst schon auf Weltreise, lerntest du da Länder kennen, die dich musikalisch inspirierten?
D-Ja, eben Asien. Die benutzen die freakigsten Gegenstände um Musik zu machen und bei denen lebt die Musik überall. Ich ließ mich aber rein für mich selbst inspirieren auf meiner Reise.
Vie-Wie unterscheidest du die Musikszene in Wien mit der in Vorarlberg?
D-Wien ist viel elektronischer. Es gibt hardcore House Partys, viel Techno, Goa, eher richtung Popping Beats und weniger Funk im Hip-Hop Bereich. Vorarlberg hat halt viele Party Labels abgesehen von der eintönigen EDM Musikszene gibt es halt ein paar coole Hip-Hop Partys wo mehr Funk läuft. Aber an Sich ist Wien schon viel individueller.
Vie-Drei lieblings DJ’s?
D-Kay Tranada, (Empfehlung von D und Vi, Boiler Room auf Youtube anhören!)
DJ Nobunaga,
verschiede Beat Producer, ein dritten bestimmten hab ich nicht, es sind voll viele.
Vie-Was ist dein Traum?
D-das ich immer so happy sein kann wie momentan und zufrieden bin.
Vie-Wie hat dir das vegane Essen geschmeckt?
D-richtig fresh!!

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Vie-Möchtest du noch was sagen, so als Schlusswort?
D-Also das Heute war echt cool, finde es super nice mit anderen Menschen Brains auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Das man so easy was veganes gesundes kochen kann ist schon geil. Ich hoffe das ich Leute mit meiner Kunst und meiner Musik erreichen kann und ja, peace.
Vie-Peace 😉

Ich möchte mich bei PoppinD noch mal für den feinen Nachmittag bedanken. Das Rezept für unsere Fajita Salad findet ihr hier.

©oceantreelover.blog

Ein Kommentar zu „Kochen mit Musikern: PoppinD

  1. Pingback: Fajita Salad

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