Warum meine Rezepte (fast) nie vegan sind & Thema der Woche

Meine selbst kreierten Zimt-Kaffee Schnecken schmeckte sogar Anti-Kaffee Trinker, was wohl etwas heißen mag, deshalb möchte ich das Rezept mit euch teilen 🙂

Doch bevor ich zum Rezept komme, möchte ich ein heikliges Thema ansprechen. Veganismus und Umweltschutz.

Die erste paar mal als ich die Zimt-Kaffee Schnecken, voller Stolz, präsentierte, konnte ich noch hinzu fügen, dass sie vegan sind. Das Rezept ist Ei-frei (ich bin kein Fan von Eiern und nur wenige Hennen-Haltungen entsprechen meiner Vorstellung von Nachhaltigkeit), es enthält auch keine Milch, aber Butter. Wie gesagt, ich backte es anfangs immer mit Veganer Margarine, oder Soya Butter. Doch vor ein paar Monaten entschloss ich, die Butter auf dem Markt beim Bauern zu kaufen, eine Sennerei Butter aus dem Bregenzerwald, regional und fair. Und das aus einem ganz einfachen Grund, ich lebe Palmöl/fett frei.

Während meines 4 Monatigen Selbstversuch Vegan zu leben, Anfang Jahres, setzte ich mich mit dem Thema Palmfett auseinander. Die Fakten über Palmfett sind erschreckend. Wusstet ihr zum Beispiel, dass das Leben von Tigern und Orang-Utans, durch die Abholzung ihres Lebensraums, zerstört wird? Oder das die Regenwald-Abdrodung zum Klimawandel beiträgt? Der große Co2 Ausschuss besteht durch die Trockenlegung von Torfmooren, die bisher im Boden gespeichert waren und durch die Rodung freigesetzte werden. Indonesien steht mittlerweile auf Platz 3 der größten Produzenten des Treibhausgases, hinter China und USA.  Quellen zu diesen Informationen findet ihr unten.

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Leider, gibt es selten (nicht in vielen Läden), Vegane Margarine die Palmöl frei ist. Mein Grund Veganismus auszuprobieren lag hauptsächlich darin, die Umwelt zu schützen. Dem Planeten zu liebe. Als ich das ganze System und die Industrie des Palmöl Geschäfts verstanden habe, nach etlichen Büchern, Doku’s, Artikel usw.(dazu komme ich später), zweifelte ich aber daran ob es wirklich „besser“ ist Palmöl enthaltene Margarine zu essen, wie eine Kuhmilch Butter vom Bio Bauer. Danach stoppte ich auch mein Veganismus, bin aber weiterhin Vegetarier, seit 7 Jahren.

Ich werde mich Wöchentlich mit einem besonderen Thema, im Bezug auf Nachhaltigkeit, in meinem Blog auseinander setzen und auf viele spannende Kommentare, Tipps und Meinung von euch hoffen, denn mich interessiert, was ihr davon haltet. Ich finde es wichtig diese Punkte anzusprechen und auch mit Mitmenschen zu besprechen.  Somit zum Thema dieser Woche: Palmöl/fett 

Quellen: https://www.veganblatt.com/palmoel

http://www.umweltblick.de/index.php/palmoel

©oceantreelover.blog

7 Kommentare zu „Warum meine Rezepte (fast) nie vegan sind & Thema der Woche

  1. Wow, vielen Dank für die Infos! Ich lebe seit 6 Jahren vegetarisch und habe mich schon viel mit veganer Ernährung auseinandergesetzt. Bisher habe ich es aber nicht geschafft, komplett auf vegan umzustellen. Ich bin mir bei vielen vegetarischen und veganen Produkten eben nicht sicher, ob sie wirklich umweltfreundlicher und nachhaltiger sind. Deshalb bin ich sehr dankbar, wenn ich aufgeklärt werde.
    Liebe Grüße!

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    1. Liebe Silke,
      es freut mich rießig zu hören, dass ich dir mit meinem Artikel helfen konnte! Es ist mal so mal so, manche Gebäcke funktionieren mit Kokosöl, damit wären sie rein vegan, allerdings nicht alle. Meine Zimt Schnecken empfehle ich wirklich ausschließlich mit Butter zu backen. Muffins mit Obst oder Gemüse, sprich Apfel, Karotte ect. werden mit Kokosöl auch fein saftig 🙂 probier’s einfach aus! Liebe Grüße

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  2. Ein wichtiges Thema, viele Leute sind bestimmt auch schlicht und einfach überfordert, die ganzen Auswirkungen von dies und jenem Konsum zu überblicken. Aber trotzdem ist es wichtig, dass man nicht den Kopf in den Sand steckt und sich zumindest über eine persönliche Prioritätenliste Gedanken macht. Für mich ist das derzeit: bio, plastikfrei, regional, fair. Ehrlich gesagt, bin ich mir auch nicht ganz sicher, wo überall Palmöl drin steckt. (Muss nachher mal meine pflanzenbasierte Butter begutachten!) Aber es steckt ja auch in vielen Kosmetikprodukten drin. Und manchmal sind auch die Alternativen nicht gut, dann wäre laut Greenpeace Bio-Palmöl manchmal die ökologisch bessere Wahl. Der Verbraucher hat es zumindest nicht einfach.
    LG, Marlene

    Gefällt 1 Person

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